Presse

Pressemeldungen

 

Blindheit & Sehbehinderung: 80 Prozent wären vermeidbar

Welttag des Sehens: „Sehen ist Lebensqualität"

Wien, 11.10.2018 (OTS). Der Verband der österreichischen Augenärztinnen und Augenärzte unterstützt anlässlich des heutigen Welttags des Sehens die weltweite Initiative „VISION 2020 – Das Recht auf Augenlicht", die sich zum Ziel gesetzt hat, vermeidbare Blindheit und Sehbehinderung durch Früherkennung zu überwinden. Weltweit sind laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) rund 217 Millionen Menschen sehbeeinträchtigt und 36 Millionen Menschen blind. 80 Prozent davon müssten nicht blind oder sehbehindert sein, wenn ihnen rechtzeitig geholfen würde!

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Rauchen: Risikofaktor für Augengesundheit

Österreichs Augenärzte unterstützen Don't smoke Volksbegehren

Wien, 02.10.2018 (OTS). Rauchen schädigt nicht nur die Lunge, man gefährdet dadurch auch gravierend sein Sehvermögen. „Nikotin und Rauchinhaltsstoffe sind gefährliche Gifte, auch für die Augen. Rauchen führt früher zum grauen Star (Katarakt) und erhöht vor allem massiv das Risiko, an altersbedingter Makuladegeneration (AMD), der häufigsten Erblindungsursache im Erwachsenenalter, zu erkranken", so Professor Dr. Andreas Wedrich von der Meduni Graz im Namen der Gesellschaft der Österreichischen Augenärzte (ÖOG). Daneben beschleunigt Rauchen bei an Diabetes erkrankten Personen die Entwicklung von diabetischen Netzhauterkrankungen, die wiederum die häufigste Erblindungsursache im erwerbstätigen Erwachsenenalter darstellen sowie von zur Erblindung führenden Gefäßerkrankungen des Auges.

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ESCRS: NEUESTE ERKENNTNISSE ZUR MYOPIE

Clinical Research Symposium Myopie der ESCRS, September 2018

Das Thema Myopie ist eines der zentralen Zukunftsthemen in der Ophthalmologie. Lesen Sie dazu die Zusammenfassung neuester Erkenntnisse, die im Rahmen der ESCRS 2018 in Wien von Marlies Ullrich, MD, MRes. vom Hanusch KH erstellt wurde.

Beitrag Myopie

Dr. Peter Gorka neuer Präsident der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft

Schladming, 14.05.2018. Die Vollversammlung der Gesellschaft der Österreichischen Augenärztinnen und Augenärzte (ÖOG) hat bei ihrer Jahrestagung am 11.5.2018 in Schladming den niederösterreichischen Fachgruppenobmann Dr. Peter Gorka zum neuen Präsidenten der ÖOG gewählt. Er folgt damit Univ.-Prof. Dr. Andreas Wedrich, der das Amt seit 2015 innehatte und einen weitgehenden Erneuerungsprozess der wissenschaftlichen Gesellschaft eingeleitet hat. Diesen möchte Gorka weiterführen.

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Augengesundheit & Diabetes

Neue Broschüre informiert über Ursachen, Diagnostik und Therapieformen

 
Wien, 08.05.2018 (OTS). Jedes Jahr erblinden in Österreich rund 200 Menschen als Folge des Diabetes mellitus. Der Verband der Augenärztinnen und Augenärzte thematisiert bei seinem 59. Jahreskongress, der vom 10.-12. Mai 2017 im Congress Schladming stattfindet, die stark steigende Zahl an Augenerkrankungen durch Diabetes und weist auf die soeben erschienene Patientenbroschüre „Augengesundheit & Diabetes" hin.
 
 
 

PK "Aktuelle Studie zur Augenvorsorge - Sind wir Vorsorgemuffel, wenn es um unsere Augen geht?"

am 25. Jänner 2018 im Café Landmann, 1010 Wien

Wien, 25. Jänner 2018 - In einer Kooperation mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband und mit Unterstützung von Starbariton Clemens Unterreiner wurden die Ergebnisse der aktuellen Studie zum Thema Augenvorsorge präsentiert. Darin zeigt sich, dass nur rund die Hälfte aller 50- bis 70 Jährigen im vergangen Jahr beim Augenarzt war. OMR Dr. Helga Azem gibt seitens der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG) einen Überblick über jene Augenerkrankungen, die durch Augenvorsorgeuntersuchungen frühzeitig erkannt werden können.

Wer bis ins hohe Alter fit und jugendlich sein möchte, der sollte auch seine Augen einer regelmäßigen "Inspektion" unterziehen. Für Menschen ab dem 40. Lebensjahr wird eine jährliche augenärztliche Kontrolle empfohlen, um schwere Krankheiten rechtzeitig zu erkennen. Mit modernen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten können Augenärzte eine Vielzahl von Augenerkrankungen rechtzeitig erkennen und gezielt behandeln.

OMR Dr. Helga Azem, Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie meint dazu: "Veränderungen im Augen sind oft irreversibel und nicht reparierbar. Daher ist die Vorsorge fast wichtiger als die eigentliche Therapie".

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Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich (BSVÖ) und seine sieben Landesorganisationen sind die kompetenten Ansprechpartner, wenn es zum Sehverlust kommt. Der BSVÖ setzt sich auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene für ein möglichst selbstbestimmtes Leben blinder und sehbehinderter Menschen ein.

weiterlesen (Pressetext Wolf)

Clemens Unterreiner, Staatsopernbariton und BSVÖ-Botschafter: "Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig Augenvorsorge und rechtzeitige Therapie sind. Es ist mir daher ein persönliches Anliegen, mich für ein stärkeres Bewusstsein im Hinblick auf unsere Augengesundheit einzusetzen."

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Augengesundheit: Vorbeugen ist besser als Heilen!

Wann waren Sie zuletzt beim Augenarzt?

Wien, 28.11.2017 (OTS) Dieses Motto gilt besonders für die Gesundheit unserer Augen, zumal gutes Sehen Lebensqualität bedeutet. Der Augenarzt als Spezialist für gutes Sehen begleitet Sie durchs Leben. 

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Bis 2050 wird die Hälfte der Weltbevölkerung kurzsichtig sein

Augenärzte diskutieren Maßnahmen zur Verlangsamung dieser Entwicklung

Wien, 23.05.2017 (OTS). Die 58. Jahrestagung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG), die vom 25.-27. Mai 2017 im CongressCentrumVillach stattfindet, thematisiert den rasanten Anstieg der Kurzsichtigkeit (Myopie), v. a bei Kindern und Jugendlichen. Die Ursachen liegen u.a. bei der ständigen Nutzung von Handys und Tablets.

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PK zum Weltglaukomtag 2017

am 14.3.2017 im Café Griensteidl, 1010 Wien

"Was haben Bono Vox, Whoopi Goldberg und Wolfram Pirchner gemeinsam?"

Viele Glaukom-Erblindungen in Österreich sind vermeidbar.

  • 80.000 Betroffene in Österreich
  • nur Vorsorgeuntersuchung kann irreversible Schäden verhindern

Wien, 14. März 2017 – Das Glaukom wird umgangssprachlich auch als „Grüner Star" bezeichnet. Ein irreführender Name, der leider auch oft zur Verwechslung mit dem harmlosen grauen Star führt, denn das Glaukom ist alles andere als harmlos. Diese schwere Erkrankung des Sehnervs ist weltweit die häufigste und in Österreich die zweithäufigste Erblindungsursache. Sie verläuft schmerzlos und lange Zeit auch ohne andere merkbare Symptome. So bleibt sie immer noch viel zu oft zu lange unbemerkt. In Österreich sind über 80.000 Menschen davon betroffen, ein Großteil davon ahnt nichts von der Erkrankung. Nur mit der regelmäßigen Kontrolle durch den Augenarzt kann das Glaukom rechtzeitig erkannt werden.

... weiterlesen im Pressetext

Univ. Prof. Dr. Christoph Faschinger
Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Stv. Klinikvorstand Universitäts-Augenklinik der Medizinischen Universität Graz

Statement Prof. Faschinger

OA Dr. Anton Hommer
Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Oberarzt an der Augenabteilung der Krankenanstalt „Sanatorium Hera", langjähriges Vorstandsmitglied der Europäischen Glaukomgesellschaft, Vorsitzender der Glaukom-Kommission der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft

Statement OA Dr. Hommer

Mag. Wolfram Pirchner
Moderator, Buchautor, akad. Mentalcoach und dipl. Lebens-, und Sozialberater sowie Ambassador des Österreichischen Roten Kreuzes und Betroffener

Statement Mag. Pirchner

Univ.-Prof. Dr. Herbert Reitsamer
Wissenschaftlicher Sekretär der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft und stellvertretender Vorsitzender der Glaukom-Kommission, Vorstand der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie in Salzburg, Vorstand des Instituts und Forschungsprogramms für experimentelle Augenheilkunde und Glaukom Forschung der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg

Statement Prof. Reitsamer

 

 

Früherkennung von Morbus Fabry durch augenärztliche Untersuchung

28.02.2017: Tag der seltenen Erkrankungen

Wien (OTS)

- Morbus Fabry ist eine seltene ("orphan disease") angeborene lysosomale Speichererkrankung, die mit einer eingeschränkten Lebensqualität und Lebenserwartung einhergeht. "Bei der Erkennung dieser an sich seltenen Erkrankung kann der Augenarzt durch eine einfache Spaltlampenuntersuchung der Hornhaut eine Verdachtsdiagnose stellen und weitere diagnostische Schritte veranlassen. Das ist insofern von Bedeutung, als diese Erkrankung seit einigen Jahren behandelbar ist", so a.o. Univ. Prof. Dr. Martin Weger von der Augenklinik an der MedUni Graz.

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"Rauchen ist Gift für die Augen"

Österreichs Augenärzte unterstützen Debatte um Präventionsmaßnahmen

Dass Rauchen die Lunge schädigt, ist allgemein bekannt. Weniger geläufig ist jedoch, dass man dadurch auch sein Sehvermögen gefährdet. "Nikotin ist ein gefährliches Gift für die Augen. Rauchen führt früher zum grauen Star (Katarakt) und erhöht vor allem massiv das Risiko, an altersbedingter Makuladegeneration (AMD) zu erkranken", so Professor Dr. Andreas Wedrich, Präsident der Gesellschaft der Österreichischen Augenärzte (ÖOG).

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"Krankheiten in den Augen erkennen"

Artikel im Standard vom 20. Dezember 2016

Diabetes, Krebs, Schlaganfall: Ein Besuch beim Augenarzt kann lebensrettend sein.

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Weltdiabetestag: Augen auf den Diabetes! am 14. November 2016

Österreichs Augenärzte weisen auf neue Behandlungsmöglichkeiten hin Wien, 14.11.2016 (OTS). Jedes Jahr erblinden in Österreich rund 200 Menschen als Folge des Diabetes mellitus. Jede/r dritte an Diabetes Erkrankte leidet infolge der Erkrankung an Netzhautveränderungen. Die meisten Betroffenen stehen mitten im Berufsleben und sind durch eine Sehbeeinträchtigung aufgrund von Diabetes in Ihrer Erwerbstätigkeit und Lebensqualität massiv eingeschränkt.

Es ist wichtig zu wissen, dass man diese Sehverschlechterung verhindern und behandeln kann, so die Gesellschaft der Österreichischen Augenärztinnen und Augenärzte (ÖOG) anlässlich des Welt-Diabetestags am 14. November, dessen Motto heuer "Augen auf den Diabetes" lautet.

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Welttag des Sehens am 13. Oktober 2016 - Schwerpunkt Verkehrssicherheit

Augenärzte warnen vor Verkehrsunfällen durch Sehschwäche
Risikofaktoren: Blendungsempfindlichkeit und Abnahme des Kontrastsehens

Die Österreichischen Augenärztinnen und Augenärzte weisen am Welttag des Sehens auf die Bedeutung von gutem Sehen im Alltag hin und laden zu Vorsorgeuntersuchungen ein.

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Artikel in den Salzburger Nachrichten vom 8. Juli 2016

Augenärzte raten vom Lasern im Ausland ab

Billigangebote im Ausland, sich Kurz- oder Weitsichtigkeit per Laser richten zu lassen, halten oft nicht das, was sie versprechen.

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PK zum Weltglaukomtag 2016

am 8.3. 2016 im Café Griensteidl, 1010 Wien

"Keine Panik dank regelmäßiger Augenkontrolle!"

Univ.-Prof. Dr. Christoph Faschinger, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Stv. Klinikvorstand Universitäts-Augenklinik der medizinischen Universität Graz

Statement Prof. Faschinger

OA Dr. Anton Hommer, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, OA an der Augenabteilung der Krankenanstalt "Sanatorium Hera", langjähriges Vorstandsmitglied der Europäischen Glaukomgesellschaft, Vorsitzender der Glaukom-Kommission der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft

Statement OA Dr. Hommer

Assoc. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Garhöfer, Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Leiter der Abteilung Ophthalmo-Pharmakologie an der Universitätsklinik für klinische Pharmakologie der Medizinischen Universität Wien

Statement Prof. Garhöfer

Mag. Wolfram Pirchner, Betroffener, Moderator, Buchautor, Akad. Mentalcoach und Dipl. Lebens- und Sozialberater und Ambassador des Österreichischen Roten Kreuzes

Statement Mag. Pirchner

 

Weitere Dokumente

Pressetext

Factsheet Glaukom

Risikotest Glaukom

 

 

ÖOG stellt Initiative "Augenblick" vor:

20.9.2011

Forderungen an die österreichische Politik, um das Augenlicht der Österreicher möglichst lange zu erhalten

Obwohl viele Menschen eine Brille oder Kontaktlinsen benötigen, konsultieren nur wenige einen Augenarzt. Meist wird ein Termin beim Optiker wahrgenommen, regelmäßige Kontrollen beim Ophthalmologen bleiben jedoch aus. Zudem besteht ein hohes Informationsdefizit der Bevölkerung in Hinblick auf die Leistungen und Kompetenzen von Augenärzten. Um dem entgegenzuwirken, hat die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG) die Initiative "Augenblick" ins Leben gerufen.
Die ÖOG stellt im Sinne der Volksgesundheit und der Menschen Forderungen an die Politik, um das Augenlicht der Österreicher zu erhalten.
(Wien, am 20. September 2011) - Bei der Pressekonferenz zum Thema "ÖOG stellt Initiative "Augenblick" vor. Forderungen an die österreichische Politik um das Augenlicht der Österreicher möglichst lange zu erhalten" diskutierten OMR Dr. Helga Azem, Präsidentin der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft, Mag. Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, Prim. Univ.-Prof. Dr. Susanne Binder, Vorstand der Augenabteilung KA Rudolfstiftung Ludwig Boltzmann Institut für Retinologie und biomikroskopische Laserchirugie und Dr. Peter Gorka, Niedergelassener Augenfacharzt in St. Pölten und Vorsitzender des Fachgruppenbeirates der ÖOG über die aktuelle Situation der Augenheilkunde in Österreich und auf globaler Ebene, das Leistungsspektrum und Rolle des Augenarztes sowie die augenärztliche Versorgung im ambulanten und stationären Bereich. Zudem wurde der 2. Wiener Augentag am 28. September 2011 im Wiener Rathaus angekündigt.

Eine gute Sehschärfe ist noch kein Garant für ein gesundes Auge
OMR Dr. Helga Azem, die auch Vorsitzende des Bundesfachgruppenbeirates Augenheilkunde und Optometrie der Österreichischen Ärztekammer ist, eröffnete die Pressekonferenz mit den Zielen und Anliegen der ÖOG sowie Augengesundheit im Allgemeinen. "Österreichs Augenärzte versorgen die Bevölkerung auf höchstem medizinischem Niveau. Sie prüfen nicht nur das Auge an sich, sondern betrachten den Menschen ganzheitlich. Der Augenarzt ist in der Lage, nicht nur Augenkrankheiten, sondern auch zahlreiche allgemeine Erkrankungen zu diagnostizieren, die nicht primär das Auge betreffen. Es werden demnach Tumoren, Gefäßerkrankungen, Zuckerkrankheit, Autoimmunerkrankungen oder Nierenerkrankungen am Auge sichtbar. Ziel ist es daher, die Bevölkerung durch die Initiative ‚Augenblick’ über diese Kompetenzen zu informieren und ein breiteres Bewusstsein für Augengesundheit und die Notwendigkeit regelmäßiger Kontrollen zu schaffen. Eine gute Sehschärfe ist noch kein Garant für ein gesundes Auge", so OMR Dr. Azem. Umgekehrt sind gerade Fehlsichtigkeiten mit großen Sozio-ökonomischen Kosten verbunden.

Ausbildung des Augenarztes ist eminent
Prim. Univ.-Prof. Dr. Susanne Binder, Vorstand der Augenabteilung KA Rudolfstiftung, Ludwig Boltzmann Institut für Retinologie und biomikroskopische Laserchirugie erläuterte den Ausbildungshintergrund der Augenärzte und strich die Wichtigkeit eines akademischen Studiums hervor: "Das Medizinstudium ist für einen Augenarzt eminent, da das Auge kein einzelnes optisches Organ darstellt, sondern in Zusammenhang mit dem menschlichen Körper ganzheitlich betrachtet Medieninformation werden muss. Viele systemische Allgemeinerkrankungen sind am Auge zu erkennen. Die allgemeinmedizinische Ausbildung ist außerdem notwendig, da das Auge auch ein Botschafter für mögliche andere Indizien für einen Krankheitsverlauf ist. Augenheilkunde ist eine Wissenschaft - man kann sie nicht rein handwerklich erlernen", stellte Prim. Univ.-Prof. Dr. Binder dar.

Augengesundheit verlangt die Zusammenarbeit diverser Gesundheitsberufe
Dr. Peter Gorka, Niedergelassener Augenfacharzt in St. Pölten und Vorsitzender des Fachgruppenbeirates der ÖOG klärte über die Notwendigkeit einer Vernetzung der Ophthalmologen mit anderen Fachdisziplinen auf: "Um Patienten gesamtheitlich betreuen zu können, ist die Zusammenarbeit von Augenärzten mit anderen Gesundheitsberufen notwendig. Zudem ist die Entwicklung von Zentren, in denen sich diverse Spezialisten zusammenschließen von Vorteil, um ein möglichst großes Leistungsspektrum abzudecken", meinte Dr. Gorka. Weiters machte er darauf aufmerksam, dass die Augengesundheit das höchste Gut des Menschen sei und daher in die Hand des Facharztes gehöre - welcher 12 Jahre Ausbildung absolviert hat. Zudem wären regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sowie - wenn nötig - eine rechtzeitige Therapie unabdinglich.

LICHT FÜR DIE WELT setzt sich für die Augengesundheit in Armutsgebieten ein
Mag. Rupert Roniger, Geschäftsführer von LICHT FÜR DIE WELT, erläuterte anhand von eindrucksvollem Fotomaterial die Situation blinder, anders behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen in Armutsgebieten: "Etwa 161 Millionen Menschen leben weltweit mit einer Sehbehinderung, 39 Millionen von ihnen sind blind. Nach wie vor ist Grauer Star die häufigste Erblindungsursache, da Menschen in Armutsgebieten keinen Zugang zu augenmedizinischer Grundversorgung haben. Dieser Tatsache versucht LICHT FÜR DIE WELT durch zahlreiche Projekte entgegenzuwirken. Bereits in 141 Hilfsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa konnte die Organisation 2010 das Augenlicht von Kindern retten, behinderten Kindern Zukunft schenken, sowie die Chancen und Rechte von Menschen mit Behinderungen nachhaltig verbessern", so Mag. Roniger.

Forderungen an die österreichische Politik
Während LICHT FÜR DIE WELT die weltweit Ärmsten unterstützt, kümmert sich die ÖOG primär um  die Augengesundheit der Österreicher. Gemeinsam ist ihnen der Kampf gegen Blindheit. OMR Dr. Azem gibt zu bedenken, dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung, der unter einer Sehschwäche leidet, einen Optiker oder Optometristen aufsucht, anstatt zum Augenarzt zu gehen. Diese Entwicklung würde sich in Zukunft noch verschärfen, weil die Optiker und Optometristen auch diagnostische und therapeutische Leistungen anbieten möchten und dafür das politische Terrain gezielt aufbereiten würden - ohne über die entsprechende medizinische Ausbildung oder das Wissen zu Verfügen. "Optiker und Optometristen sind wichtige Partner der Augenärzte - dennoch muss der Stellenwert der Augenheilkunde im Gesundheitssystem in der Öffentlichkeit betont und das Bewusstsein dafür geschärft werden. Aus diesen Gründen stellt die ÖOG im Sinne der Volksgesundheit Forderungen an die österreichische Politik - um den Verlust der Sehkraft zu reduzieren", so OMR Dr. Helga Azem. (Detaillierte Forderungen siehe gesondertes Factsheet)

Medieninformation
Ankündigung Initiative "Augenblick": "Österreich schaut auf seine Augen, Österreich schaut zum Augenarzt!" Die Initiative "Augenblick" - eine breit angelegte Awareness-Kampagne - will über Missstände aus Sicht der Augenärzte aufklären. Unter dem Leitsatz "Österreich schaut auf seine Augen, Österreich schaut zum Augenarzt!" möchte die Initiative nicht nur verstärkt Imagearbeit für die Bedeutung der Augengesundheit und Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit leisten, sondern sich aktiv für eine Verbesserung der Situation einsetzen. Mit der Initiative wurde ein Strategiekonzept entworfen, das die Wertigkeit der Ophthalmologie nach innen und nach außen in einer klaren, einheitlichen Linie kommuniziert und den Wert der augenärztlichen Untersuchung klar herausstreicht. Die Initiative startet m Oktober mit TV-Spots zur Bewusstseinsbildung im Sinne einer frühen Diagnose zur Vermeindung von Blindheit und Reduktion von Frühpensionen und enormen Folgenkosten für das Gesundheitssystem.

2. Wiener Augentag dient der Aufklärung der Bevölkerung
Um die Bevölkerung über Augengesundheit aufzuklären und dieser ausreichend Informationen zur Verfügung zu stellen, findet am 28. September 2011 der 2. Wiener Augentag im Rathaus statt. Experten klären mittels Vorträgen über Augengesundheit, insbesondere über altersbedingteMakuladegeneration, Glaukom und andere Sehbehinderungen auf. Zudem werden kostenlose Augenuntersuchungen wie Schichtbildaufnahme der Netzhaut, Augendruckmessung, Linsenberechnung, Operationsberatung und viele weitere Gesundheitsangebote angeboten. Genauere Informationen unter: http://www.augentag.at/

Rückfragehinweis: Welldone GmbH, Werbung und PR Mag. Elisabeth Kranawetvogel | Mag. Nina Bennett, MA | Public Relations Lazarettgasse 19/4. OG, 1090 Wien Tel.: 01/402 13 41-40 bzw. 37 E-Mail: pr@welldone.at

Dokumente:
Statement Prim. Univ. Prof. Dr. Binder
Statement MR Dr. Azem
Statement Dr. Peter Gorka
ÖOG Info / Forderungen
Statement Mag. Roniger
Statement Mag. Kratzer


Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide Geschlechter bezogen